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Vortragsvorschläge und Studienfahrten


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Studienfahrten II   Kuturgeschichte    Kindervorträge

Geschichte I

Der Untergang des „Römischen Reiches“(Powerpoint-Vortrag)
Die Germanen rannten ab der 2. Hälfte des 4. Jh.s mit immer größer werdenden Verbänden gegen die Grenzen des Römischen Reiches an. Ihre Absicht war es nicht nur, zu plündern, sondern sie wollten auf römischem Boden siedeln. In Rom konnte oder wollte man die drohende Gefahr nicht erkennen. Die römische Gesellschaft war zu sehr mit sich selber beschäftigt, um angemessen reagieren zu können.
Inwieweit haben die Christen und die multinationale Zusammensetzung der römischen Gesellschaft das Leben im römischen Weltreich verändert?
Können wir Parallelen zwischen der römischen Gesellschaft von einst und unseren heutigen Gesellschaften finden? Haben wir aus den Fehlern von einst gelernt?

Byzanz, ein Reich, eine Stadt, eine Epoche! (Powerpoint-Vortrag)
Als der römische Kaiser Konstantin seinen Regierungssitz von Rom nach Byzanz verlegte (330), trug er damit vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung des Römischen Reiches Rechnung. Denn der wirtschaftliche Schwerpunkt hatte sich seit dem ausgehenden 3. Jh. von der Tiberstadt an den Bosporus verschoben. Die Stadt Byzanz wurde nach dem Kaiser Konstantin in „Konstantinopel“ umbenannt. In den folgenden Jahrhunderten nahmen viele gesellschaftspolitische Entwicklungen hier ihren Anfang. Eine besondere Rolle fiel hierbei dem Christentum zu. Die Bedeutung der Stadt als Zentrum des oströmischen Reichs wurde maßgeblich durch die Erstürmung durch die Kreuzfah-rer 1203/04 geschwächt und letztendlich durch die Eroberung durch die Osmanen (1453) zerstört.

Karl der Große
Karl der Große, der den Beinamen „der Große“ bereits zu seinen Lebzeiten erhielt, zählt buchstäb-lich zu den Großen der abendländischen Geschichte. Er ist Krieger, König, kultureller Erneuerer und Begründer des mittelalterlichen Kaisertums. Sein Reich umfasste den größten Teil Mitteleuropas, so dass er bereits von den Zeitgenossen als ,pater europae’ – als ,Vater Europas’ – bezeichnet wurde.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Themenabends begeben sich auf eine historische Spu-rensuche, die den Fragen nach der Geschichtlichkeit, dem Mythos sowie der Aktualität dieser faszinierenden Herrschergestalt nachgeht.

Otto der Große (912-973)
Herzog der Sachsen, König und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation
Otto I. gilt in der neueren Forschung als der Begründer des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Er einte die Deutschen Herzogtümer, bannte die Ungarngefahr (Lechfeldschlacht 955), eroberte das Langobardenreich und ließ sich 962 in Rom zum Kaiser krönen. Zudem betrieb er auch einen intensive Politik mit dem Byzantinischen Reich. Er organisierte auch durch sein Ottonianum die Wahl des Papstes neu. Alles in Allem gehörte er zu den wesentlichen Wegbereitern unseres heutigen Europas.

Das Heilige Römische Reich (962-1806) (Powerpoint-Vortrag)
Im Jahr 962 ließ sich der deutsche König Otto I. in Rom durch den Papst zum Kaiser krönen. Diese Krönung begründete nun eine dauernde Tradition, denn seitdem erhoben die deutschen Könige den Anspruch auf die Kaiserkrone. Seit 1157 nannten die Kaiser ihr Reich ein "heiliges", um die Gleichrangigkeit mit den Päpsten zu betonen. Im 15. Jh. bürgerte sich der Zusatz "deutscher Nati-on" ein. Das Heilige Römische Reich deutscher Nation endete 1806, als Franz II. nach der Errich-tung des Rheinbundes durch Napoleon I. die Kaiserkrone niederlegte. Der Vortrag spürt der 844-jährigen Geschichte des "Alten Reichs" nach.
Der Vortrag will versuchen die Vielfalt des Heiligen Römischen Reiches an Hand einiger ausgewählten Ereignisse umreisen.

Der I. Kreuzzug, eine Missionsidee des Christentums? (Powerpoint-Vortrag)
Aufbauend auf dem Kreuzzugsaufruf Papst Urbans II. auf der Synode von Clermont im Jahr 1095 („Deus lo vult“ - Gott will es) waren viele Kreuzfahrer überzeugt, durch die Vertreibung der Heiden aus dem Heiligen Land Gottes Willen zu erfüllen und den Erlass aller ihrer Sünden zu erreichen. Aber war die Missionierung des Heiligen Landes wirklich die Absicht der Päpste oder zielten sie in ihren Überlegungen auf ganz andere Ergebnisse ab?

Die Katharer (Powerpoint-Vortrag)
Wer waren diese Menschen im Hochmittelalter, deren Name bis heute der christliche Inbegriff für „Ketzerei“ ist? Woher kam dieser andere christliche Glaube? Welche Geheimnisse ihrer Religion veranlassten die römische Kirche, diesen Glauben mit Feuer und Schwert zu bekämpfen? Reisen Sie mit mir in die von Mystik geprägte mittelalterliche Welt des 12. und 13. Jh.s.

Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) auf dem Weg nach Jerusalem (Powerpoint-Vortrag)
1189 begab sich der Deutsche Kaiser Friedrich I. auf den Weg ins Heilige Land, um Jerusalem wie-der den Muslimen zu entreißen.
Was war im Orient geschehen? Im Juli 1187 hatten die Kreuzfahrer die Schlacht bei den Hörnern von Hattin verloren und wenige Monate später konnte der muslimische Herrscher Saladin auch Je-rusalem erobern. Friedrich I. nahm das Kreuz und folgte somit dem päpstlichen Kreuzzugsaufruf. Auf seinem Weg ins Heilige Land wollte er sich auch mit den Fürsten Armeniens treffen, da sie in ihm einen Retter aus ihrer Bedrängnis zwischen Saladin auf der einen und den Byzantinern auf der anderen Seite sahen.
Der Vortrag soll die orientalischen Verhältnisse jener Zeit beleuchten. Welche Interessen verfolgten die Päpste, welche die Byzantiner, welche Rolle spielte der europäische Adel und wie reagierte Saladin darauf?

„Das Staunen der Welt“ Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1194 bis 1250) (Powerpoint-Vortrag)
Er war König von Sizilien und Jerusalem, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Er unternahm einen Kreuzzug, überstand die üblichen Intrigen der deutschen Fürsten und wurde zweimal vom Papst mit dem Kirchenbann belegt. Er schuf eine perfekte Staatsverwaltung, die über Jahrhunderte als Vorbild galt. Er entwarf mit eigener Hand Kastelle, er wählte die Baumeister aus und überwachte die Ausführung. Er ließ sich von den Anfängen der Gotik in den Kathedralen von Paris und Chartres berichten und steuerte seine Impressionen aus dem Morgenland bei. Seinen Hof in Palermo machte der Kaiser zum Treffpunkt arabischer und jüdischer Gelehrter, mit denen er in ihren Muttersprachen plauderte. Er korrespondierte mit Sultanen, Philosophen und Wissenschaftern der gesamten arabischen Welt.

Die Pilgerfahrt im 15. Jahrhundert (Powerpoint-Vortrag)
Warum bricht ein Adeliger im 15. Jh. zu solch einer beschwerlichen Fahrt auf? Ist die Religiosität in dieser Zeit noch so stark verwurzelt, dass man bereit ist, seine geordneten Verhältnisse, seinen Wohlstand, für ein Gebet am „Heiligen Grab“ hinter sich zu lassen?
Was damals in den Pilgern vorging, soll anhand von einigen Pilgerberichten exemplarisch darge-stellt werden.

 




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