image

image

image

Vortragsvorschläge und Studienfahrten


Politik    Geschichte I    Geschichte II    Seminare     Studienfahrten I

Studienfahrten II     Kulturgeschichte     Kindervorträge

Seminare

Seminare sind immer in 10 x 90 min Einheiten gegliedert.

Die Geschichte des Islam (Powerpoint-Unterstützung)
Der Islam, eine Religion zwischen vielen Fronten In diesem Seminar wollen wir einen Bogen span-nen von den Anfängen des Islam (622) bis zum Ende des Osmanischen Reiches (1918). Wir wollen uns mit den Kulturen beschäftigen, die im Zuge der Islamisierung zurückgedrängt wurden. Auch werden wir kurz die verschiedenen Herrscherdynastien streifen, die den Islam geprägt haben. Das Thema der Kreuzzüge wird ebenfalls angesprochen, darüber hinaus werden wir uns mit den Kunst-formen des Islam beschäftigen. Außerdem werden wir uns einmal die Reiseberichte von Europäern in den islamischen Raum aus verschiedenen Jahrhunderten anschauen. Schließlich werden wir die Prägung des modernen Nahen Ostens durch die Mandatschaft der Engländer und Franzosen näher beleuchten.

Karl der Große und das Jahrhundert der Karolinger
Seit der Völkerwanderung sind wieder einige Jahrhunderte vergangen. Das Römische Reich ist untergegangen und in Mitteleuropa haben sich neue Gesellschaftsstrukturen herausgebildet. Die Dynastie der Karolinger versucht, ihr Staatsverständnis an das der römischen Kaiserzeit anzuknüpfen. Karl der Große führt die römische Tradition fort, indem er sich am Weihnachtsfest des Jahres 800 zum neuem römischen Kaiser in Rom krönen lässt. Aber nicht nur in der Politik, sondern auch in der Philosophie begeht man alte Wege, indem man die Kultur der Wissensübermittlung mit neuem Leben füllt. Man beginnt auf Weisung Karl des Großen die Werke alter römischer und griechischer Wissenschaftler abzuschreiben, um sie so für die Nachwelt zu erhalten.

Die Ottonen
Als Otto I. 962 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, hatte er zuvor die Stämme Neustriens geeint. Die einstigen Feinde Karl des Großen, die Sachsen, waren nun das vorherrschende Geschlecht in Deutschland. Aber wie kam es dazu? Welche geschichtlichen Ereignisse haben Otto dahin gebracht, der mächtigste Mann nördlich der Alpen zu werden und was machen seine Nachfolger aus der errungenen Machtposition?

Die Salier
Das Jahrhundert der Salier (1024 - 1125) war gekennzeichnet von schweren Auseinandersetzungen zwischen dem Königsgeschlecht einerseits und den Reichsfürsten und dem Papst andererseits. Die beiden bedeutendsten Figuren waren der sehr dem Schicksal ausgelieferte Heinrich IV. und Papst Gregor VII. Die Auseinandersetzungen, die beide miteinander führten, haben die geschichtliche Entwicklung des Deutschen Reiches lange und nachhaltig beeinflusst. Vor allem der Investiturstreit erschütterte das Deutsche Reich in seinen Grundfesten.

Die Kreuzzüge (Powerpoint-Unterstützung)
Mit der Rede Papst Urban II. 1095 auf den Feldern von Clermont fing alles an. Der Papst rief die Christenheit auf, das Heilige Land von den Ungläubigen zu befreien, da es Gott so wolle. 1099 war es dann soweit und die Kreuzfahrer eroberten nach langen Entbehrungen die Heilige Stadt Jerusalem. Aber nun fingen die großen Probleme erst an, da die Christen nun versuchten das Heilige Land auf lange Sicht zu halten und vor den „Ungläubigen“ zu bewahren. Erst 1291, mit dem Verlust der Stadt Akkon mussten sich die Kreuzfahrer endgültig geschlagen geben und verließen das Heilige Land wieder.

Die Staufer (Powerpoint-Unterstützung)
Die Staufer sind wohl die bekannteste Fürstendynastie der Welt. Sie waren es, die dem Römischen Reich Deutscher Nation, nachdem es sich in den Jahrhunderten zuvor geordnet hatte, auch eine unverkennbare Note beschert haben. Sie ermöglichten ihrer Epoche, große Fortschritte im geistigen wie auch gesellschaftlichen Leben zu erlangen. Der geistige Austausch zwischen Orient und Okzi-dent war nur ihrer politischen Diplomatie zu verdanken, die auch den Bestrebungen des Vatikans trotzen konnte.

Das Deutsche Reich im 14. Jahrhundert
Es ist die Epoche des Spätmittelalters in Europa und mit kirchlichen und weltlichen Herrschaftsansprüchen gegeben. Durch die Goldene Bulle wurde ein Verfassungsdokument des mittelalterlichen Reiches von Karl IV. eingeführt. Es wurden Privilegien der Königswahl und der erblichen Haus-macht für territoriale Besitztümer der Adelsgeschlechte diktiert. Der Feudalismus konnte so seine Machtstellung festigen. Es wurden die letzten Kreuzzüge bewerkstelligt und neun große Kriege geführt. Die Pest als "Schwarzen Tod" griff um sich. Entvölkerung und eine Hungersnot führten zu Änderungen in der Sozialstruktur und das Rittertum wurde zu Gunsten des Adels und des Bürger-tums geschwächt.

Das Deutsche Reich im 15. Jahrhundert
Es ist die Endphase des Spätmittelalters, die Epoche des Humanismus, der Beginn der Renaissance und der Übergang zur Neuzeit. Neue Machtzentren entstanden durch die Entwicklung von Wirtschaft und Handel, so dass Familien wie die Medici und die Fugger so reich wurden, dass sie zum Teil die europäische Politik beherrschten. Die Machtstellung der Kirche wurde geschwächt, diese reagierte durch Stärkung der Inquisition als Mittel zur Unterdrückung von Andersgläubigen und Abtrünnigen. Angebliche Hexen sowie Andersgläubige wurden verfolgt und hingerichtet. Durch die Erfindung des Buchdrucks entwickelte sich ab 1452 das Zeitalter der Aufklärung. Nationalstaaten und viele einzelne Territorialstaaten entstanden, die Erbmonarchie wurde eingeführt. Die Entdeckung der "Neuen Welt" konnte ab 1492 neue Handelsrouten erschließen.

Das Deutsche Reich im 16. Jahrhundert
Mit dem ausgehenden 15. Jh. endete auch die Epoche des Mittelalters. Nun war eine neue Zeit angebrochen, die jedoch nicht weniger bewegt war, als die Jahrhunderte zuvor. Die Ereignisse „Reformation, Bauernkrieg, Türken vor Wien, Gegenreformation, Religionsfrieden“, sowie die Men-schen „Kaiser Karl V. und Martin Luther“ waren wichtige Elemente, welche die neue Epoche maßgeblich mitgestalteten und auch einen nachhaltigen Eindruck im Deutschen Reich hinterlassen ha-ben.

Das Deutsche Reich im 17. Jahrhundert
Das 17. Jh. war geprägt durch das Großereignis des 30jährigen Krieges. Schnell entwickelte sich der lokale Konflikt zu einem ganz Europa umfassenden Krieg. Das Ende des Krieges, welches im Westfälischen Frieden festgeschrieben wurde, erbrachte aber für keinen der beiden Hauptkriegsgegner, Katholiken und Protestanten, irgendwelche nachhaltigen Änderungen gegenüber der Aus-gangssituation vor dem Krieg. War der Krieg schon schlimm genug gewesen, veränderte er die Lebensgewohnheiten und Situationen der meisten Reichsbewohner nachhaltig. Das zweite Großereignis in diesem Jahrhundert war der abermalige Ansturm der Türken gegen Europa und die zweite Belagerung der Kaiserstadt Wien.

Das Deutsche Reich im 18. Jahrhundert
Das 18. Jh. wurde vor allem durch den preußisch-österreichischen Gegensatz geprägt. Beide „Nationen“ stritten sich um die Vorherrschaft im Deutschen Reich. Auf der einen Seite stand Maria The-resia und auf der anderen Seite Friedrich der Große. Diese beiden grundverschiedenen Charaktere spalteten zum einen die Nation, ermöglichten ihr aber auch im Gegenzug, von den verschieden poli-tischen Ansätzen und Auffassungen zu profitieren. Die französische Revolution, am Ende des 18. Jh.s, ließ alle vorherigen Probleme des Deutschen Reiches in den Schatten treten.

Das deutsche Reich im 19. Jahrhundert
Das beginnende 19. Jahrhundert war zutiefst von den Vorgängen in Frankreich geprägt. Erst erober-te Napoleon Europa und ordnete die Staaten neu. Neben den territorialen Veränderungen führte er aber auch neue Verfassungen ein, die ebenfalls in Auszügen bis zu unserer heutigen Zeit erhalten blieben. Nach dem sich Europa von Napoleons Herrschaft befreit hatte, versuchten die deutschen Fürsten wieder zu ihrer alten Herrschaftsstruktur zurück zu kehren, doch der Keim der Revolution war gesät und überall im Reich gärte es. Die Bürger fingen an, sich im großen Stil für Politik zu interessieren, Missstände zu erkennen und anzuprangern. Der Ausbruch der Deutschen Revolution hing bereits nach dem Ende Napoleons drohend über Deutschland, letztendlich brach sie aber erst 1848 aus.

Wendepunkte deutscher Geschichte und ihr Einfluss auf die nationale Identität
I. Das vordemokratische Deutschland bis zum Ende des Ersten Weltkriegs:
1848-49, Ein gescheiterter Demokratieversuch?; Bismarck und die Sozialgesetze; Wilhelm II und sein Verständnis Kaiser zu sein; Kolonialismus; der Erste Weltkrieg
II. Die Weimarer Republik:
Die Dolchstosslegende und ihre Wirkung; Die Weimarer Republik, „Aller Anfang ist schwer“; Räte und Rechte; Erster Reichspräsident Friedrich Ebert; Hitlers Aufstieg
III. Nationalsozialismus und Widerstand 1933 – 1945:
1933, Wende oder Grundstein des späteren Untergangs?; Der Nationalsozialismus und die Umsetzung seiner Innen- und Außenpolitik; Opposition, Widerstand und Ablehnung; Rassische und poli-tische Verfolgung; Der Zweite Weltkrieg
IV. Vom demokratischen Neubeginn 1945 bis zur deutschen Einheit 1990:
Die Besatzungsmächte in Deutschland und ihre Interessen an Deutschland; Teilung Deutschlands; Freie Wahlen; Soziale Marktwirtschaft; Widerstand regt sich, die Studentenrevolte; RAF; Das Ver-hältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Die Einheit - eine unerwartete Überraschung?
V. Nationalstaaten, nationale Identität und europäische Einigung:
1945, politischer Neubeginn in Europa; EWG: Europa findet sich neu; NATO contra Warschauer Pakt; Auslandseinsätze der Bundeswehr, ein neues deutsches Selbstverständnis?;, 50 Jahre EU, 50 Jahre Frieden

 

 



image
image